Prime, Quarte, Quinte – reine Leidenschaft für die Musik

Bestanden! Mit strahlenden Gesichtern und der puren Erleichterung standen am 08.02.2026 alle D1 & D2-Lehrgangsteilnehmer/innen vom Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V. vor Pascal Berger, dem Vereinsvorsitzenden und ließen sich nach der bestandenen Prüfung (Theorie & Praxis) herzlich umarmen und beglückwünschen.

Die ganze Anspannung fiel wie Wackersteine von den Herzen der Kursteilnehmer. Denn kaum, dass man die Weihnachtslieder aus den Köpfen hatte, beteiligten sich Anfang des Jahres Mika Döpke (12), Heiko Rose (56), Ina Döpke (15), Dörte Rose (56), Isabella Perrotti (16) und Katharina Zervas (16) an einen musikalischen Leistungskurs mit abschließender Prüfung.

Die Teilnahme an drei Wochenenden war eine beachtliche Herausforderung für die Kursteilnehmenden. Denn parallel zu dem intensiven Lernen/Üben für die Theorie- und Praxis-Prüfung studierte man zeitgleich im Verein ein musikalisches Bühnenprogramm für die Karnevals-Saalauftritte ein. Letztendlich hat sich das persönliche Engagement von allen sowie den vereinsinternen Ausbildern gelohnt, und das Gesamt-Resultat legt entsprechend Zeugnis ab.

Nun können sich auch diese Blau-Weißen dem Karneval uneingeschränkt widmen. Und für die kommenden Vereins-Musik-Highlights (Platzkonzert am 31.05.2026 zur 375-Jahrfeier vom Weingut Gotthard Emmerich und dem Winzerfest in Leutesdorf vom 11.-14.09.2026) ist man gut mit musikalischem Know-How gerüstet. Mit Sicherheit werden die Best-Off-Anekdoten, was die D1er/D2ler so während Ihres Kurses erlebt haben an der Jahreshauptversammlung am 28.03.2026 zum Besten gegeben.

-Gut Schlag-
Pressewart

Nussknackermarkt bot herrliche Stimmung mit Live-Musik

Quelle: Blick Aktuell vom 01.12.2025

Engers. Normalerweise ist der Nussknackermarkt Engers e.V. unsichtbar. Wenn die Vorarbeiten gelaufen sind, hält man im Hintergrund die Fäden zusammen. Zur Eröffnung am Samstagnachmittag war das dieses Mal anders.

Das herrlich illuminierte Schloss Engers bot dem Nussknackermarkt eine herrliche Kulisse.Fotos: FF
Das herrlich illuminierte Schloss Engers bot dem Nussknackermarkt eine herrliche Kulisse. Fotos: FF

Oberbürgermeister Jan Einig und Ortsvorsteher Dieter Neckenig waren vollen Lobes für Christian Eisele und seine Leute. Beim Großbrand in der Silvesternacht waren nämlich nicht nur die Läger der Karnevalisten, sondern auch die des Nussknackermarktes den Flammen zum Opfer gefallen. Dekorationen, Beleuchtungen, Zelte und vieles andere waren weg.

„Vor so viel Engagement und enger Zusammenarbeit ziehe ich den Hut“, sagte Jan Einig. Dieter Neckenig dankte allen Beteiligten für die großartige Arbeit. Beide waren sich einig, dass es ein Jammer gewesen wäre, hätte es den Nussknackermarkt nach fast fünf Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Christian Eisele berichtete: „Wir mussten den Nussknackermarkt in 365 Tagen neu erfinden“. Er bedankte sich bei der VR-Bank und der Sparkasse sowie bei der Stadt Neuwied, welche gemeinsam Neuanschaffungen ermöglichten.

Mehrmals schon stand der Nussknackermarkt vor großen Herausforderungen. Zu nennen sind die Corona Jahre und sich mehrfach verändernde Veranstalter. „Die Gründung eines eigenen Vereins hat sich bewährt“, unterstreicht Christian Eisele. Während der Nussknackermarkt in früheren Jahren für die Möhnen oder den Bürgerverein zusätzliche Aufgaben darstellten, hätten sich nun Leute zusammen gefunden, die Zeit haben und die Veranstaltung als alljährliches Projekt auf die Beine stellen. Und das konnte sich sehen und hören lassen: Schon von weitem waren die weihnachtlichen Lieder zu vernehmen. Zur Eröffnung verzauberten die Blocker Musikanten mit Advents- und Weihnachtsweisen. Im Anschluss spielte erstmalig der Musikverein Leutesdorf bis spät in den Abend. Die Musiker waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk. „Der Verein wollte uns nach dem Brand unterstützen und hat uns sein kostenloses Gastspiel angeboten“, freute sich Christian Eisele. Ein Glücksfall, denn die in diesem Jahr gemietete Bühne kostete zusätzlich Geld.

Die Rentnerband und die Wasserturmspatzen bereicherten das musikalisch-gesangliche Programm. Am Sonntag bespielte der Musikverein Heimbach-Weis den Schlosshof. Hier, vor der wunderschön illuminierten Kulisse des Schlosses hatten der Turnverein und die Möhnen mit ihren beliebten Krebbelcher ihre Zelte aufgeschlagen. Als augenscheinlichste Veränderung fielen hier die grünen Zelte ins Auge, mit denen die gewohnten weißen Iglus ersetzt wurden. Auch ein Großteil der 64 Aussteller war im Schlosshof anzutreffen.

Unterschiedliche Erlebnisräume

Das Besondere am Nussknackermarkt sind die unterschiedlichen Erlebnisräume. Neben dem Schlosshof und der Schlossstraße ging es rund um den Brunnen besonders beschaulich und gemütlich zu. Das alte Rathaus und zwei Stockwerke im Inneren des kurfürstlichen Jagd- und Lustschlosses bot sich hervorragend für die Präsentation von Schmuck und hochwertigen Kunsthandwerk an.

Im Gewölbekeller befand sich auch die gemütlich-warme Märchenhöhle, in der im Wechsel über zehn Engerser den Kindern Weihnachtsgeschichten vorlasen. Darüber hinaus wurden die kleinsten Besucher mit dem Nikolaus bedacht. Seit Jahren ist stets Verlass auf Michael Schneider und Richard Erben, die den Kindern in Rauschebart und mit Bischofsstab und mit einer Kleinigkeit Freude machen. Ein süßes Marzipanherz gab es auch beim Eintreten in den Schlosshof. Zumindest für all jene, die das Geschehen mit einer kleinen Spende unterstützten. Wieder einmal beeindruckte der Nussknackermarkt mit einer riesigen Angebotsvielfalt. Angefangen vom rustikalen Kunsthandwerk bis hin zur künstlerischen Ateliersarbeit.

Oft aber nicht immer, mit Bezug zur Weihnacht, so dass die Suche nach ganzjährig verwendbaren Geschenken durchaus vielversprechend war. Beliebte Motive für Bilder und Tonarbeiten waren der Wasserturm oder Burg Kunostein aus dem Flecken. Neben Marktbeschickern, die seit Jahrzehnten zum festen Inventar gehören, gab es auch Premieren. Beispielsweise die wunderschönen Intarsien Arbeiten, bei deren Herstellung sich der Künstler über die Schultern schauen ließ. Die Motivation der Besucher war sehr unterschiedlich. Ein Großteil kam der Geselligkeit wegen. Glühwein mit Freunden und Bekannten, das hat Tradition. Andere waren auf der Suche nach Dekorationen oder Geschenken und steuerten ganz zielstrebig die Stände an. Dann gab es welche, die sich einfach überraschen und vom Angebot inspirieren ließen und wiederum andere wie Familie Grube. „Für uns läutet der Nussknackermarkt seit Jahren die Adventszeit ein. Hier holen wir uns die Stimmung zum Dekorieren von Haus und Garten und zum Verfassen der Weihnachtswunschzettel“, verriet Mama Katharina.

FF

Hammersteiner Martinszug lockte viele Familien an

Quelle: Blick Aktuell vom 14.11.2025

Hammerstein. Am 8. November veranstaltete die Freie Wählergruppe mithilfe weiterer Freiwilliger aus dem Ort den diesjährigen Martinszug im schönen Weinort Hammerstein.

Nach dem gemeinsamen Bestaunen des Martinsfeuers kamen die Familien an der Alten Schule zusammen, um die Zuckerbrezeln zu empfangen und weiterhin der Musik zu lauschen.  Foto: Tina Klein
Foto: T. Klein

Gegen 17.30 Uhr wurde das Feuer unter Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbrohl in den Rheinanlagen entzündet, nachdem bereits einige Familien einer kleinen Andacht in der Kapelle beigewohnt hatten. Um das Lichtspektakel füllten sich nun nach und nach die Reihen und nachdem Bürgermeister Jörg Jungbluth die zahlreich erschienenen Besucher begrüßt hatte, stimmte der Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf die ersten Martinslieder an. Gegen 18 Uhr setzte sich der Zug unter der musikalischen Begleitung Richtung Alte Schule in Bewegung. Die Laternen der Kinder erleuchteten die Straßen und der Gesang der Martinslieder hallte zwischen den Häusern wider. Viele Einfahrten erleuchteten mit Kerzenschein und herbstlichen Lampions.

Am Gemeindehaus angekommen erhielt jedes Kind eine Zuckerbrezel, die es mit Freunden und Eltern angelehnt an die Martinsgeschichte teilen und genießen konnte. Zum Abschluss fand die traditionelle Verlosung statt und der gemütliche Ausklang bei kühlen Getränken und leckeren Würstchen lud zum längeren Verweilen ein.

Leutesdorfer Weihnachtsmarkt – klein, fein und voller Adventsfreude!

Quelle: Blick Aktuell vom 23.10.2025

Leutesdorf. Am Samstag, den 13. Dezember verwandelt sich Leutesdorf in ein stimmungsvoll leuchtendes Weihnachtsdorf.

Der Leutesdorfer Weihnachtsmarkt ist jedes Jahr gut besucht.  Foto: P. Berger
Foto: P. Berger

Bei Glühwein, frischem Fisch, herzhaftem Döppekooche und duftendem Kaffee mit Kuchen lässt sich die gemütliche Adventszeit wunderbar genießen. Der Musikverein Blau-Weiß sorgt mit weihnachtlichen Klängen für echte Vorfreude aufs Fest. In diesem Jahr wurde mit Friedel Labonde und seinem Mitsingkonzert ein weiteres Highlight gebucht. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz: Der Nikolaus schaut vorbei, und bei der Vorlesestunde wird’s richtig gemütlich. Diverse Marktstände haben vielleicht noch das fehlende Geschenk für die Bescherung, außerdem gibt es tolle Weihnachtsbäume zu kaufen.

Winzerfest in Leutesdorf: Highlight im Jahreskalender vom Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V.

Der Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V. ist eine wichtige Säule während des Winzerfestes in Leutesdorf geworden. Die Musiker sind sich dieser Position voll bewusst und das Resultat ist, dass dieser Termin immer das Highlight im Jahreskalender sein wird. Wochen zuvor wird hierfür intensiv geprobt und auch Neues einstudiert. Das hört sich wenig spaßig an, ist aber ganz das Gegenteil. Der Grund hierfür ist, jeder und jeden Alters freut sich auf das gemeinsame Musizieren während der Umzüge am Freitag, Samstag und Sonntag und auf die Begeisterung des Winzerfestvolkes am Straßenrand, in den Winzerhöfen und dem Weindorf. In diesem Jahr durfte Mika das erste Mal mit seinem Altsaxophon mitmarschieren und war stolz wie Oskar.

Was den Jungmusiker im Verein dieses Mal super viel Spaß gemacht hat war, dass bei den neueinstudierten Liedern (September -1978- / Let it be -1970- / I’m a believer -1966- / Sara perché ti amo -1983- / Westerland -1988- / Angels -1997-) die Zuhörer bereits nach wenigen Takten mitsangen und tanzten. Die jetzige Mixtur aus traditionellen Märschen, facettenreichen Pop-, Rock- und Filmsongs und dem imposanten Schlagwerk macht einfach viel Spaß und gute Laune. Das überträgt sich und der Funke der Begeisterung springt schnell über. Die Resonanz war sehr gut und sorgte für eine ausgelassene Stimmung vor, während und nach den Umzügen.

Eine weitere tragende Säule des Musikvereins ist der Weinstand zum Winzerfest. Edle Rebensäfte vom Familienweingut Gotthard Emmerich werden dort gerne angeboten. Die ganzen Arbeiten rum um das Winzerfest tun sich, wie überall, nicht von allein und wer zur Blau-Weißen Vereinsfamilie gehört, kann sein Naturtalent in diversen Projekten einbringen. Egal ob er dynamische Fähigkeiten im Auf- und Abbau des Weinstandes, im Verkauf der Weine oder beim Dekorieren hat.

In diesem Jahr standen 50 verschiedenen Namen auf dem Dienstplan. Zum Beispiel gehen passive Mitgliedern vom Musikverein und die Musik-Kids am großen Winzerumzug sonntags mit und bereichern dadurch dieses großartige Fest. So auch der „kleine“ Anton, der derzeit in der vereinseigenen musikalischen Früherziehung ist und am Winzerfestsonntag sogar Geburtstag hatte. Wie er sich wohl gefühlt haben mag, von knapp 40 Vereinsmusiker/innen ein Geburtstagsständchen gespielt zu bekommen? Er wurde zweifelsfrei herzlich beglückwünscht und mit dem „Gut Schlag“ im Verein aufgenommen.