Autor: Heiko Rose

Musik prägt das Vereinsleben

Jahreshauptversammlung vom Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V.

Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte 49 Anwesende zur Jahreshauptversammlung am 28.03.2026 und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Neuaufnahmen: Mit 17 Anträgen in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt. In das Gesamtorchester reihen sich jetzt als aktive, voll ausgebildeten Musiker ein: Leni Kerp (2. Flügelhorn) Sarah von Münster (Altsaxophon) Birgit Nienhaus (Klarinette) und Ralf Nienhaus (Bariton). Des Weiteren sind dazugekommen und derzeit noch in der musikalischen Grundausbildung: Anton Kloos, Nico Roth, Sophie Sommer, Julia Braun, Anna-Marina Konitzer, Nils Schäfer, Jannis Weißenfels, Felix Kaap, Lotta Schäfer, Leonie Kirschner und Hanna Nienhaus. Eine passive Mitgliedschaft beantragten Thorsten Brandt und Michael Reichert.

Alle Antragsteller wurden von den Anwesenden in den Verein gewählt, sodass der Verein angewachsen ist auf 40 Aktive, 12 Nachwuchs-Kinder sowie 126 passive Mitglieder. Die meisten Antragsteller konnten durch Eigenwerbung gewonnen werden.  Eine schöne Entwicklung, so der 1. Vorsitzende und übergab das Wort, um den Jahresbericht 2025/2026 vortragen zu lassen.

Dörte Rose und Miriam Kremer nahmen die Zuhörerschaft mit auf eine Zeitreise durch das Vereinsjahr. Viel Lustiges wurde gekonnt zum Besten gegeben und beide wurden mit einem kräftigen Applaus für ihren originellen Vortag belohnt.

Kassenwart Felix Breidbach berichtete über die Vereinsfinanzen und Kassenprüfer Jürgen Koch und Michaela Schellen bescheinigten beiden Kassierern Christian Selt und Felix Breidbach eine 100% übereinstimmende sowie übersichtliche Kassenführung, die nichts zu beanstanden hatten.

Der Bericht des Vereinsvorsitzenden war Lob, Anerkennung, Mahnung und Motivation zugleich. Der Verein sei im Ort seit vielen Jahrzehnten ein Aushängeschild und verpflichte somit. Alles im Verein gehöre allen gleichermaßen und muss von allen gepflegt werden. Berger berichtet, dass man im Verein in der 3. Generation spielt und die Leidenschaft für die Musik das Leben der Vereinsmitglieder prägt.

Miriam & Ansgar Kremer, die musikalische Leitung des Vereins bedankten sich beim gesamten Vorstand für die Unterstützung, im besonderen Maße bei Dr. Daniel Grabowski für seine Hilfsbereitschaft das neue Liedgut zusammenzustellen und bei den treuen Fans, die zu den Auftritten kommen. Weiter wurde über den Ausbildungsstand bei den Aktiven berichtet, und dass Anfang des Jahres Mika Döpke und Heiko Rose den D1-Kurs sowie Ina Döpke, Dörte Rose, Isabella Perrotti und Katharina Zervas die Prüfung zu dem D2 Kurs bestanden haben.

Das Beteiligungsranking an Spielterminen platzierte Pascal Berger auf den 3. Platz, Nico Riemenschnitter auf den 2. Platz und auf den 1. Platz Udo Schneider. Eigentlich, so der Vorsitzende, müsste Ansgar Kremer selbst den 1. Platz belegen, denn dieser gibt bei allen Terminen den Rhythmus als Schlagzeuger an. Zeugwart Marc Meickmann hat die Investitionen von Instrumenten benannt und mahnte die Instrumentenpflege an.

Im Anschluss wurde der Vorstand entlastet und zwei Kassenprüfer gewählt. Dieses Amt bekleiden Jürgen Koch und Svenja Jeromin-Leitzbach. Die bisherige Beisitzerin Marie-Christien Hamann, die zeitlich die Vorstandsarbeit nicht mehr erfüllen kann schied aus dem Vorstand aus und der freigewordenen Posten wurde doppelt besetzt mit Katharina Zervas und Nele Glüsing, die  als Beisitzerinnen per Akklamation für dieses Amt bestätigt wurden.

Pascal Berger nahm die Ehrungen vor und dankte Kathrin Reisdorf für 20 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit. Die Auszeichnung MÄNN DES JAHRES ging an Heiko Rose, der bis auf wenige Ausnahmen bei allen Helfereinsätzen vor Ort war und seit mehreren Jahren Webmaster der Vereinshomepage ist und dort Zeit und Know-how investiert.

Nach dem Punkt Verschiedenes und dem gemeinsamen Pizza-Essen kam es zur Veröffentlichung von dem „Blau-Weiß-Geschicklichkeits-Award“, der amüsanteste Tagesordnungspunkt. Die Jahreshauptversammlung ist spät am Abend in lockerer Atmosphäre ausgeklungen. -D. Rose-

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Musikvereines Blau-Weiß Leutesdorf e.V. 2026

Am Samstag, den 28.03.2025 ist es wieder soweit. Die alljährliche Jahreshauptversammlung findet ab 18:00 Uhr im Vereinsheim (Hauptstraße 31a) statt.

Der Verein lädt dazu alle aktiven und passiven Mitglieder ein. Neuanträge und Neuaufnahmen sind natürlich auch immer herzlich willkommen

Folgende Tagesordnungspunkte sind in diesem Jahr vorgesehen:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung über die ordnungsgemäße Einladung und der Tagesordnung
  3. Totenehrung
  4. Neuaufnahmen
  5. Bericht der Schriftführerin
  6. Bericht der Kassierer
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Bericht des Vorsitzenden
  9. Bericht der musikalischen Leiter
  10. Bericht des Zeugwartes
  11. Entlastung des Vorstandes
  12. Neuwahl eines oder zwei neuer Beisitzer/Beisitzerinnen
  13. Neuwahl der Kassenprüfer
  14. Ehrungen
  15. Verschiedenes

Mitglieder können weitere Programmpunkte bis zum Beginn der Veranstaltung einreichen. Über deine Teilnahme an der Jahreshauptversammlung würde sich der Vorstand sehr freuen.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung laden wir dich ein, mit uns noch ein paar fröhliche Stunden zu verbringen. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Der Vorstand
Leutesdorf, den 19.02.2026

Nussknackermarkt bot herrliche Stimmung mit Live-Musik

Quelle: Blick Aktuell vom 01.12.2025

Engers. Normalerweise ist der Nussknackermarkt Engers e.V. unsichtbar. Wenn die Vorarbeiten gelaufen sind, hält man im Hintergrund die Fäden zusammen. Zur Eröffnung am Samstagnachmittag war das dieses Mal anders.

Das herrlich illuminierte Schloss Engers bot dem Nussknackermarkt eine herrliche Kulisse.Fotos: FF
Das herrlich illuminierte Schloss Engers bot dem Nussknackermarkt eine herrliche Kulisse. Fotos: FF

Oberbürgermeister Jan Einig und Ortsvorsteher Dieter Neckenig waren vollen Lobes für Christian Eisele und seine Leute. Beim Großbrand in der Silvesternacht waren nämlich nicht nur die Läger der Karnevalisten, sondern auch die des Nussknackermarktes den Flammen zum Opfer gefallen. Dekorationen, Beleuchtungen, Zelte und vieles andere waren weg.

„Vor so viel Engagement und enger Zusammenarbeit ziehe ich den Hut“, sagte Jan Einig. Dieter Neckenig dankte allen Beteiligten für die großartige Arbeit. Beide waren sich einig, dass es ein Jammer gewesen wäre, hätte es den Nussknackermarkt nach fast fünf Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Christian Eisele berichtete: „Wir mussten den Nussknackermarkt in 365 Tagen neu erfinden“. Er bedankte sich bei der VR-Bank und der Sparkasse sowie bei der Stadt Neuwied, welche gemeinsam Neuanschaffungen ermöglichten.

Mehrmals schon stand der Nussknackermarkt vor großen Herausforderungen. Zu nennen sind die Corona Jahre und sich mehrfach verändernde Veranstalter. „Die Gründung eines eigenen Vereins hat sich bewährt“, unterstreicht Christian Eisele. Während der Nussknackermarkt in früheren Jahren für die Möhnen oder den Bürgerverein zusätzliche Aufgaben darstellten, hätten sich nun Leute zusammen gefunden, die Zeit haben und die Veranstaltung als alljährliches Projekt auf die Beine stellen. Und das konnte sich sehen und hören lassen: Schon von weitem waren die weihnachtlichen Lieder zu vernehmen. Zur Eröffnung verzauberten die Blocker Musikanten mit Advents- und Weihnachtsweisen. Im Anschluss spielte erstmalig der Musikverein Leutesdorf bis spät in den Abend. Die Musiker waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk. „Der Verein wollte uns nach dem Brand unterstützen und hat uns sein kostenloses Gastspiel angeboten“, freute sich Christian Eisele. Ein Glücksfall, denn die in diesem Jahr gemietete Bühne kostete zusätzlich Geld.

Die Rentnerband und die Wasserturmspatzen bereicherten das musikalisch-gesangliche Programm. Am Sonntag bespielte der Musikverein Heimbach-Weis den Schlosshof. Hier, vor der wunderschön illuminierten Kulisse des Schlosses hatten der Turnverein und die Möhnen mit ihren beliebten Krebbelcher ihre Zelte aufgeschlagen. Als augenscheinlichste Veränderung fielen hier die grünen Zelte ins Auge, mit denen die gewohnten weißen Iglus ersetzt wurden. Auch ein Großteil der 64 Aussteller war im Schlosshof anzutreffen.

Unterschiedliche Erlebnisräume

Das Besondere am Nussknackermarkt sind die unterschiedlichen Erlebnisräume. Neben dem Schlosshof und der Schlossstraße ging es rund um den Brunnen besonders beschaulich und gemütlich zu. Das alte Rathaus und zwei Stockwerke im Inneren des kurfürstlichen Jagd- und Lustschlosses bot sich hervorragend für die Präsentation von Schmuck und hochwertigen Kunsthandwerk an.

Im Gewölbekeller befand sich auch die gemütlich-warme Märchenhöhle, in der im Wechsel über zehn Engerser den Kindern Weihnachtsgeschichten vorlasen. Darüber hinaus wurden die kleinsten Besucher mit dem Nikolaus bedacht. Seit Jahren ist stets Verlass auf Michael Schneider und Richard Erben, die den Kindern in Rauschebart und mit Bischofsstab und mit einer Kleinigkeit Freude machen. Ein süßes Marzipanherz gab es auch beim Eintreten in den Schlosshof. Zumindest für all jene, die das Geschehen mit einer kleinen Spende unterstützten. Wieder einmal beeindruckte der Nussknackermarkt mit einer riesigen Angebotsvielfalt. Angefangen vom rustikalen Kunsthandwerk bis hin zur künstlerischen Ateliersarbeit.

Oft aber nicht immer, mit Bezug zur Weihnacht, so dass die Suche nach ganzjährig verwendbaren Geschenken durchaus vielversprechend war. Beliebte Motive für Bilder und Tonarbeiten waren der Wasserturm oder Burg Kunostein aus dem Flecken. Neben Marktbeschickern, die seit Jahrzehnten zum festen Inventar gehören, gab es auch Premieren. Beispielsweise die wunderschönen Intarsien Arbeiten, bei deren Herstellung sich der Künstler über die Schultern schauen ließ. Die Motivation der Besucher war sehr unterschiedlich. Ein Großteil kam der Geselligkeit wegen. Glühwein mit Freunden und Bekannten, das hat Tradition. Andere waren auf der Suche nach Dekorationen oder Geschenken und steuerten ganz zielstrebig die Stände an. Dann gab es welche, die sich einfach überraschen und vom Angebot inspirieren ließen und wiederum andere wie Familie Grube. „Für uns läutet der Nussknackermarkt seit Jahren die Adventszeit ein. Hier holen wir uns die Stimmung zum Dekorieren von Haus und Garten und zum Verfassen der Weihnachtswunschzettel“, verriet Mama Katharina.

FF