Winzerfest "Leutesdorf" 2009

Traditionelles Winzerfest vom 11. - 14. September 2009

Am 2. Wochenende im September fand das traditionelle Winzerfest statt. Dies ist der feierliche Höhepunkt in der Weinbaugemeinde.

 

Drei Tage lang bleibt die Uferregion in weinselige Stimmung getaucht.

 

Die Luft ist angefüllt mit fröhlichen Klängen, würzigen Düften der heimischen Tropfen und dem feinherben Aroma, das aus Kellern und 

Weinlauben strömt. Der große Winzerzug am Sonntag, an dem sich Winzerschaft, Ortsvereine und viele sonstige Gruppen beteiligen, lockt unzählige Gäste an den Rhein.

 

 

Im sogenannten "Weindorf" am Rhein sowie in zahlreichen Weinkellern und Strausswirtschaften bieten die Leutesdorfer Winzer Ihre Erzeugnisse an.

Musik – Stimmung – Zusammenhalt

Genau diese drei Schlagworte beschreiben das Vereinsleben der „Blau-weißen“ aus Leutesdorf am Winzerfestwochenende vortrefflich. Ist der Verein an den vergangenen Wochenenden bei der Kirmes in Rodenbach (ein Platzkonzert und zwei Umzüge) und bei der Kirmes in Rengsdorf noch aktiv gewesen, so sollte das zweite Wochenende im September, wie immer, im Zeichen des Weines stehen. In diesem Jahr hatte man die Bude des Verkehrsvereines schon vor Wochen umgebaut und vergrößert. Vor allem Hans Berger hatte hier sehr großen Anteil dran. Dabei stellte mach einer sich die Frage, ob man jemanden vom Denkmalschutz anrufen müsse, wenn man eine so historische Bude verändert. Kurzerhand entschloss man sich die Veränderungen so zu gestalten, dass man den alten Zustand jederzeit wieder herstellen kann. Schon eine Woche vor dem Weinfest stellte man die neue, alte Bude in den Rheinanlagen auf und suchte die Weine mit Gotthard und Rita Emmerich aus. Klaus Frank, Miriam Bongard und Pascal Berger waren die glücklichen, die den Wein probieren durften. Der Winzer bestätigte ihnen eine interessante und gute Weinauswahl. In der Woche bis zum Fest wurde dekoriert und geschmückt. Am Freitag den 11.09.2009 startete das tolle Fest mit dem traditionellen Fackelzug. Als der Tross im Weindorf ankam, schtaunten alle über die zahlreichen Besucher. Viele Kritiker, die im Vorfeld von Finanzkrise und sinkenden Umsatzzahlen (Besucherzahlen) gesprochen hatten, behaupteten auf einmal das Gegenteil. "Ja die Leute fahren nicht mehr in den Urlaub und besuchen stattdessen lieber die heimischen Feste“, hieß es. Eine tolle Stimmung, bis in die frühen Morgenstunden war die Folge. Am Samstag, den darauf folgenden Tag, traf man sich um 15:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Zolltor“ um mit der holländische Blaskapelle, dem VVV, den Junggesellen, der Weinkönigin, dem Bacchus und einigen Obrigkeiten einen Umzug durch das schöne Leutesdorf zu machen. Das erste Mal in 55-jähriger Vereinsgeschichte führte man ein Stück gemeinsam mit der holländischen Kapelle auf und es war ein harmonisches Miteinander. Im Anschluss daran spielen die „Blau-Weissen“ in kleiner Besetzung und Schlagzeug, im Weindorf ein paar schwungvolle Weinlieder. Die tolle Stimmung nutzten 3 Nejer un en Bunn und sorgten für „Ramba Zamba“ im Weindorf. Unzählige Besucher nippten und kippten, tranken und wankten zwischen den Buden umher. Es ging wieder bis zum Morgengrauen. Auch Sonntag sollte wieder ein besonderer Tag werden. Die alten Bekannten aus Wertherbruch am Niederrhein waren wieder einmal leutesdorfer Gäste. Nach dem großen, herrlichen Winzerzug schwappte die Stimmung schnell über und man diskutierte über Vereinsleben, Noten und Instrumente. Wir liegen einfach auf derselben Notenlinie (Wellenlänge war gemeint), schallte es durch die Allergasse und kurzerhand wurde ein Gegenbesuch für 2011 vereinbart. Ein alles in Allem gelungenes Fest neigte sich dem Ende zu und der Verein hat durch Musik, Stimmung und Zusammenhalt wieder einmal bewiesen, zu was er im Stande ist. Nun hat der Alltag uns wieder und die erste Kirmes in Hüllenberg (2 Umzüge) ist nach Winzerfest auch wieder gespielt. Jetzt laufen die Vorbereitungen für den traditionellen Leutesdorfer Weihnachtsmarkt, die Martinszüge, der Winzerzug in Rheinbrohl, Feuerwehrfest in Rengsdorf und die Kirmes in Anhausen. Und das Beste kommt zum Schluss: JEDER kann dabei sein. Kommt montags oder mittwochs ins Vereinsheim (Hauptstraße 31a ) 19:00 Uhr und erlernt ein Instrument. Zwischen 8 und 80 ist Jeder herzlich Willkommen. Leute zwischen 80 – 100 Jahre können sich gerne passive Mitglieder anmelden.